Schweinefilet Medaillons – clever eingepackt

Schweinefilet Besuch kündete sich an – Da lohnt es sich doch gleich ein neues Rezept auszuprobieren. Damit ich nicht immer dasselbe auftische sollte es etwas Kreatives sein. So stöberte ich im Internet durch mehrere Rezepte und kam der Sache immer näher. Auf swissmilk.ch wurde ich fündig – ohnehin eine meiner Lieblings Rezepte Seiten. Schweinefilet klang schon mal super, doch Partyfilet war mir ein wenig zu „langweilig“, so suchte ich weiter. Oh.. Schweinefilet mit Lattich, Mozzarella, Champignons belegt und mit Speck umwickelt. Verbindet eigentlich nur Zutaten die ich super gerne mag. Mit dem Vorbereiten ist das aber so eine Sache. Natürlich habe ich alles schon schön am Morgen vorgeschnippelt so dass ich gegen Mittag nur noch die Hauptarbeit mit Anbraten und einwickeln machen musste. Allerdings geschieht dies rund 40 Minuten bevor der Besuch eintrifft. Danach hat man dafür 20 Minuten Ruhe wenn alles im Ofen ruht. Also nur eine gute Sache wenn der Besuch sicher nicht zu früh eintrifft (aber auch nicht zu spät!) Oder natürlich super wenn der Mann unterdessen den Gastgeber spielt – was meiner zum Glück sehr gerne tut. Ich freue mich riesig auf unsere neue Wohnung, dort ist die Küche im Wohnzimmer/Esszimmer integriert, so bin ich nie ganz weg von den Gästen und krieg immer noch alles mit, aber auf diese Traumküche muss ich nun noch circa 1.5 Monate warten ..  Das Rezept ist aber auch in meiner alten, kleinen Küche sehr gelungen: Deshalb hier für euch …

Schweinefilet

Rezept für 4 Personen:

  • 500g Schweinefilet
  • 1 Mini Lattich
  • 150g Mozzarella
  • 3 grosse Champignons
  • 8 breite Tranchen Bratspeck
  • 2.5 dl Bouillon
  • 1 EL milder Senf
  • 8 Rosmarin-Zweige
  • Salz, Pfeffer oder Fleischgewürz

Das Schweinefilet in 8 gleich grosse Stücke schneiden. Vom Lattich 8 Blätter beiseite legen um später das Fleisch zu belegen. Den Mozzarella in 8 Scheiben schneiden. 2 der Champignons in Scheiben schneiden, die restlichen Champignons fein würfeln.

Schweinefilet

Das Fleisch würzen und in Bratbutter oder Öl pro Seite 30 Sekunden scharf anbraten und herausnehmen. Die obere Seite vom Fleisch mit dem Senf bestreichen dem Lattich, dem Mozzarella und den Champignons belegen. Einen Rosmarin-Zweig darauf legen und das Päckchen mit Speck umwickeln. Allenfalls die Enden des Specks mit einem Zahnstocher feststecken.

Die Schweinefilet Medaillons in eine grosse Gratinform geben. Die Bouillon aufkochen, die gewürfelten Champignons hineingeben und alles in die Gratinform giessen. Das Fleisch nun bei 200°C in der Ofenmitte ca. 20 Minuten überbacken.

Der Rosmarin wird natürlich nicht gegessen – gab dem Päckchen aber das gewisse Etwas!

Dazu gab es Trockenreis (325g in 6.5dl Bouillon für 4 Personen waren perfekt!)

Gutes Gelingen und en Guete!

Schweinefilet

Osterfladen

Osterfladen24 freie Tage. Gibt es etwas Schöneres? In der Aussicht, 4 verschneite freie Tage zu verbringen stellte ich mich innerlich auf ein gemütliches Wochenende ein. Der Freitag war jedoch wider Erwarten sehr sonnig deshalb machten wir noch einmal die Skipisten unsicher. Das Wetter für heute, Samstag, war jedoch sehr schlecht angesagt und so blieb vieel Zeit um einen Kuchen zu backen. Psst.. Ich habe sogar gestern nach dem Skifahren noch einen Aprikosenkuchen gebacken – es kam fast zum Backstau, da wir den ganzen Kuchen gestern gar nicht essen konnten und ihn somit mit unseren Nachbarn teilten. Die waren aber froh um etwas Süsses.
Heute den Osterfladen zu backen stand von Anfang an fest, da konnte nichts mehr daran gerüttelt werden. Heute kommt auch kurz mein Vater zu Besuch, dann kann ich ihm für meine Mutti gleich noch ein Stück mitgeben.

Bisher habe ich noch nie einen Osterfladen gebacken. In der Schweiz ist das ein Oster-Klassiker. Ob in grosser Form, oder als kleines Küchlein. Ich entschied mich für die grosse Form, damit ich ein schönes Muster mit Puderzucker auf den Kuchen zaubern konnte. Beim Muster half mir mein Freund, der konzetriert die beiden Häschen ausgeschnitten hatte.

Für den Osterfladen braucht Ihr einen Mürbeteig. Ich habe diesen fix fertig in der Migros gekauft. So hat er die richtige grösse, war bereits ausgewallt und ich konnte mich komplett auf die Füllung konzentrieren. Natürlich lässt sich der Mürbeteig auch gut selbst zubereiten.

Osterfladen3

Zutaten für eim Blech mit 24cm Durchmesser:
5dl Milch
60g Zucker
1TL Vanillepaste oder 1 ausgekrazte Vanilleschote
1 Zitrone
120g Risottoreis
30g Butter
2 Eier
1 ausgewallter, rechteckiger Mürbeteig à 320g
100g Aprikosenkonfitüre

Die Milch, den Zucker und die Vanillepaste aufkochen. Die Zitronenschale fein dazu reiben und den Risottoreis beigeben. Leicht köchelnd circa 30 Minuten weich werden lassen. Achtung: Es besteht dauernd die Gefahr, dass der Reis anbrennt, deshalb immer wieder gut rühren.
Sobald der Reis weich ist gut auskühlen lassen.

Den Ofen auf 180°C Unterhitze vorheizen. Den ausgewallten Teig inklusive Backpapier in das Blech legen und den überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit der Aprikosenkonfitüre ausstreichen.

Die Butter flüssig werden lassen und mit dem Reis vermischen. Die Eier trennen. Das Eigelb zur Butter-Reis-Mischung hinzufügen und das Eiweiss steif schlagen. Das Eiweiss sanft unter die Reis-Menge heben. Die gesamte Reis-Menge auf den Mürbeteig-Boden geben und glatt streichen.

20 Minuten mit Unterhitze auf der untersten Rille backen. Danach erneut 20 Minuten bei Unter- und Oberhitze goldbraun fertig backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Osterfladen1

Erbsensuppe mit grünem Curry

Erbsen Curry Suppe Soeben bin ich zurück von einer Woche erholsamem Urlaub im Südtirol, genauer in der Nähe von Brixen auf der Plose, im wunderschönen Hotel Rosalpina. Eine Woche im Hotel bringt auch ein paar zusätzliche Kilos mit sich. Deshalb entschied ich mich heute für eine Suppe zum Abendessen.Foto 28.09.14 18 32 59

Es sollte nicht nur bei der Suppe blieben, denn nach einer 3 Stündigen Wanderung war ich doch sehr hungrig und so kochte ich noch ein wenig Basmati-Reis dazu. Der Basmatireis ist nicht wahnsinnig gut gelungen, doch mit der leckeren Suppe zusammen war es dennoch ein tolles Essen.

Der Basmatireis war mir einerseits ein bisschen zu verkocht und auch zu salzig. Nächstes Mal weniger Salz und genauer beobachten, wann der Reis wirklich auf den Punkt gar ist.

Übrigens: Im Hotel Rosalpina hatten wir die Gelegenheit ganz tolle Südtiroler Weine zu trinken … mehr dazu bei den Weinempfehlungen.

Erbsensuppe