Vanille Mandel Cupcakes

Vanille Mandel Cupcake

Mein bisheriges Verhältnis zu Cupcakes war eher fasziniert aber distanziert. Ich finde es wunderschön, wenn man Muffins in Cupcakes verwandelt mit wunderschönen, präzisen und aufwändigen Dekorationen. Da es mir ein bisschen an Fingerspitzengefühl fehlt wagte ich mich nie an Cupcakes. Bis heute. Also Cucpakes ist wahrscheinlich übertrieben. Ich setzte einfach ein kleines Topping mit einer Tülle auf meine Muffins. Aber es sah entzückend, herzig aus und meinem Freund schmeckte die Buttercreme vorzüglich.

Ich hatte schon lange keine Muffins mehr gebacken obwohl ich ein super Muffin-Blech habe: Förmchen rein, Teig rein und backen. Immer prima für 12 Stück. Dieses Wochenende wollte ich nicht extra noch einmal Einkaufen gehen und suchte mir in meinem Ordner deshalb ein Rezept für welches ich alle Zutaten zu Hause hatte.

Ach übrigens, auch hier habe ich mich nicht strikt an ein bestimmtes Rezept gehalten sondern wieder ein klein wenig gemischt.. Mein Mut steigt!

Dann nix wie los:

Zutaten:

Teig:Vanille Mandel Cupcake

  • 150 g Butter, weich
  • 150 g Rohzucker
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanille-Extrakt (oder 1 ausgekrazte Vanilleschote)
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 dl Milch

Topping:

    • 120 g Butter, weich
    • 60 g Puderzucker
    • 4 TL Vanilleextrakt

Butter mit Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben. Alles gut vermengen. Vanille Extrakt dazugeben. Mehl und Backpulver sieben, mit den gemahlenen Mandeln mischen und zur Masse dazugeben. Milch zur Masse geben und alles gut verrühren. Ein Weilchen stehen lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen und die Muffins in der Ofenmitte circa 25 Minuten backen. Muffins auskühlen lassen.

Für das Topping die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt vermengen und kühl stellen. Mit einer Spritztülle auf die Muffins spritzen.

En Guete !!   Vanille Mandel Cupcake

Speck Brötchen

SpeckbrötliMein Brot Projekt gestartet hatte ich mit den Hot Dog Brötchen. Ich muss zugeben, dass ich nach wie vor noch etwas Respekt vom Brot backen habe. Aber als ich heute so in meinen Kühlschrank schielte und noch ein halbes Pack Bratspeck entdeckte kam mir sofort die Idee Speckbrötchen zu backen! Schliesslich gehen wir am Donnerstag in den Urlaub, da kann ich nicht mehr so viel mit dem Speck machen. Mhmm.. Ein Rezept war sogleich gefunden und ich legte los. Eigentlich brauche ich die Brötchen erst morgen für das Mittagessen, aber ich werde sie einfach nicht ganz fertig backen und morgen noch einmal kurz in den Ofen legen.

Was steht morgen an? Morgen ist mein erster sogenannter „Mittagstisch“. Es kommen jeweils 3-4 meiner ehemaliger Büro-Gschpänli so circa 1x pro Woche zum Mittagessen – solange ich noch so viel Zeit habe um zu kochen.. Meine Gäste werden also morgen in den Genuss der Speck Brötchen kommen. Nicht nur das – ich werde einen Hackbraten zaubern.. Dieses Rezept folgt aber morgen …

Im Hinblick auf die Speck Brötchen hatte ich mir überlegt, welches Mehl ich verwenden möchte. Klar, Weissmehl ist immer im Haus – für die Kuchen! Allerding fand ich im Küchenschrank noch Halbweissmehl und Bauernmehl. Das Bauernmehl ist ein eher dunkleres Mehl und ein Gemisch. Speck ist eher rustikal, also verwende ich Bauernmehl.

Mit der Hefe ist das auch so eine Sache. Ich habe schon öfters schlechte Erfahrungen gemacht mit frischer Hefe und noch nie schlechte Erfahrungen mit trockener Hefe. Also verwende ich praktisch ausschliesslich trockene Hefe. Einfach immer vorsichtig umrechnen. 7g trockene Hefe entsprechen circa 25 g frischer Hefe und eignen sich jeweils für 500g Mehl. Also wenn ich gemäss Rezept 20g frische Hefe verwenden sollte muss ich circa 5-6g trockene Hefe nehmen. Hefe macht mir irgendwie Angst.. Es ist schon unheimlich, wenn ein Teig einfach um das Doppelte grösser wird nach einer kurzen Ruhezeit.

Auch dieser Teig muss ruhen – mindestens eine Stunde! Ebenso wichtig ist es jeweils, den Teig richtig gut durchzukneten vorher, damit das Mehl sich richtig entwickeln kann. Hierbei hilft mir eigentlich immer meine flotte Küchemaschine.

Aber nun zum Rezept für 6 Brötchen:

Speckbrötchen

  • 120g Bratspeck
  • 1 mittelgrosse rote Zwiebel
  • 300g Bauernmehl
  • 0.3 TL Salz
  • 5.6g trockene Hefe oder 20g frische Hefe
  • 2dl Wasser

Die Zwiebel vierteln und feine Scheibchen schneiden. Den Speck wenn notwendig ebenfalls in Streifen oder Würfelchen schneiden. Den Speck in einer beschichteten Pfanne anbraten, die Zwiebeln dazugeben und beides gut anbraten. Aus der Pfanne nehmen, mit Haushaltspapier das Fett aufsaugen und alles abkühlen lassen. Währenddessen das Mehl, das Salz und die trockene Hefe mischen und das Wasser hinzugeben. Den Teig sehr gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten und am Ende den Speck und die Zwiebeln mitkneten.

Den Teig nun 1 Stunde mit einem feuchten Tuch zugedeckt, an einem warmen Ort aufgehen lassen. Ich stelle die Teigschüssel jeweils direkt über die Heizung.

Nach einer Stunden den Teig in 6 gleich grosse Stücke teilen und mit wenig Mehl zu Brötchen formen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und noch einmal 10 Minuten an der Wärme ruhen lassen. Den Ofen auf 230°C vorheizen und die zweitunterste Rille vorbereiten. Dazu eine kleine Tasse mit Wasser bereit stellen.

Die Brötchen in den Ofen schieben, das Wasser in den Ofen schütten und die Temperatur des Ofens nun sofort auf 200°C reduzieren. Die Brötchen circa 35 Minuten bei geschlossener Ofentüre backen.

Mhmmm ein Gaumenschmaus.. Ich könnte mich wohl ausschliesslich von Speck Brötchen ernähren..

En Guete!!

Speckbrötli1

Schweinefilet Medaillons – clever eingepackt

Schweinefilet Besuch kündete sich an – Da lohnt es sich doch gleich ein neues Rezept auszuprobieren. Damit ich nicht immer dasselbe auftische sollte es etwas Kreatives sein. So stöberte ich im Internet durch mehrere Rezepte und kam der Sache immer näher. Auf swissmilk.ch wurde ich fündig – ohnehin eine meiner Lieblings Rezepte Seiten. Schweinefilet klang schon mal super, doch Partyfilet war mir ein wenig zu „langweilig“, so suchte ich weiter. Oh.. Schweinefilet mit Lattich, Mozzarella, Champignons belegt und mit Speck umwickelt. Verbindet eigentlich nur Zutaten die ich super gerne mag. Mit dem Vorbereiten ist das aber so eine Sache. Natürlich habe ich alles schon schön am Morgen vorgeschnippelt so dass ich gegen Mittag nur noch die Hauptarbeit mit Anbraten und einwickeln machen musste. Allerdings geschieht dies rund 40 Minuten bevor der Besuch eintrifft. Danach hat man dafür 20 Minuten Ruhe wenn alles im Ofen ruht. Also nur eine gute Sache wenn der Besuch sicher nicht zu früh eintrifft (aber auch nicht zu spät!) Oder natürlich super wenn der Mann unterdessen den Gastgeber spielt – was meiner zum Glück sehr gerne tut. Ich freue mich riesig auf unsere neue Wohnung, dort ist die Küche im Wohnzimmer/Esszimmer integriert, so bin ich nie ganz weg von den Gästen und krieg immer noch alles mit, aber auf diese Traumküche muss ich nun noch circa 1.5 Monate warten ..  Das Rezept ist aber auch in meiner alten, kleinen Küche sehr gelungen: Deshalb hier für euch …

Schweinefilet

Rezept für 4 Personen:

  • 500g Schweinefilet
  • 1 Mini Lattich
  • 150g Mozzarella
  • 3 grosse Champignons
  • 8 breite Tranchen Bratspeck
  • 2.5 dl Bouillon
  • 1 EL milder Senf
  • 8 Rosmarin-Zweige
  • Salz, Pfeffer oder Fleischgewürz

Das Schweinefilet in 8 gleich grosse Stücke schneiden. Vom Lattich 8 Blätter beiseite legen um später das Fleisch zu belegen. Den Mozzarella in 8 Scheiben schneiden. 2 der Champignons in Scheiben schneiden, die restlichen Champignons fein würfeln.

Schweinefilet

Das Fleisch würzen und in Bratbutter oder Öl pro Seite 30 Sekunden scharf anbraten und herausnehmen. Die obere Seite vom Fleisch mit dem Senf bestreichen dem Lattich, dem Mozzarella und den Champignons belegen. Einen Rosmarin-Zweig darauf legen und das Päckchen mit Speck umwickeln. Allenfalls die Enden des Specks mit einem Zahnstocher feststecken.

Die Schweinefilet Medaillons in eine grosse Gratinform geben. Die Bouillon aufkochen, die gewürfelten Champignons hineingeben und alles in die Gratinform giessen. Das Fleisch nun bei 200°C in der Ofenmitte ca. 20 Minuten überbacken.

Der Rosmarin wird natürlich nicht gegessen – gab dem Päckchen aber das gewisse Etwas!

Dazu gab es Trockenreis (325g in 6.5dl Bouillon für 4 Personen waren perfekt!)

Gutes Gelingen und en Guete!

Schweinefilet

Hot Dog mit selbst gebackenen Brötchen

Hotdog

Lang ists her. Ich hatte einfach keine Energie mehr die Rezepte aufzuschreiben. Aber jetzt starte ich mit vollem Elan in einen neuen Lebensabschnitt – vorerst noch als Urlaub – bald aber in Form zwei neuer Jobs. Nun, da ich nicht so viel zu tun habe habe ich mir schon länger vorgenommen das sogenannte „Brot-Projekt“ zu starten. Das heisst, ich möchte so viel Brot wie möglich selber backen. Doch wo fange ich an? Noch ganz einfach.. bei Hot Dog Brötchen. Heute zum Mittagessen gibt es nämlich leckere Hot Dogs. Da dachte ich mir – wieso die Brötchen im Supermarkt holen gehen, wenn ich doch Zeit habe, welche selber zu backen? Ausserdem passen sie wunderbar in mein Brot-Projekt.

Doch wo finde ich ein geeignetes Rezept…. Ich googelte…. Auf chefkoch.de wurde ich fündig – die Kommentare auf alle Fälle geben dem Rezept recht, so druckte ich es aus und werde es sogleich ausprobieren.

HotdogRezept für 4 Brötchen:

– 250g Mehl
– 3.5 g Trockenhefe
– 1/2 TL Zucker
– 1/2 TL Salz
– 1.2dl lauwarme Milch
– 1 Ei
– 40g Öl
wenig Mehl
wenig Milch

Alle trockenen Zutaten vermengen. Die Milch, das Ei und das Öl dazugeben und den Teig solange kneten bis er glänzt. Dann circa 1 Stunde lang an einem warmen Ort zugedeckt aufgehen lassen. Auf einer bemehlten Fläche den Teig stark kneten und in 4 Stücke teilen. Die 4 Stücke auf jeweils circa 15cm Länge ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die 4 Brötchen darauf legen. Die Brötchen auf circa 1cm flach drücken und nochmal 30 Minuten in der Wärme stehen lassen.
Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Brötchen in der Ofenmitte circa 15-17 Minuten lang backen.

Die Brötchen waren wunderbar luftig und schmeckten richtig gut – natürlich nicht als Butterbrötchen aber eben genau zum Hotdog!

Zu einem Hot Dog gehört natürlich noch mehr als nur das Brötchen. Obwohl ich den Hot Dog nur mit einem Wienerli und ein wenig Ketchup schon sehr mag versuchte ich heute einen aufwändigeren Hot Dog. Inklusive Cole Slaw Salat und gerösteten Zwiebeln.

Hotdog

Rezept Cole Slaw für 4 Hot Dog:

– 125g Weisskabis
– 100g Karotte
– 60g Mayonnaise
– 2 EL Kräuteressig
– 1 Schuss Zitronensaft
Gewürze

Den Weisskabis in feine Streifen schneiden. Wasser aufkochen, den Weisskabis hineingeben, kurz köcheln lassen, abgiessen und gut abtropfen lassen.
Die Karotten in feine Julienne schneiden. Gemüse, Mayonnaise, Zitronensaft und Kräuteressig mischen und gut mit Salz, Pfeffer, Streuwürze abschmecken.

Zubereitung Röstzwiebeln:
– 1 mittelgrosse Zwiebel
– 1 EL Mehl
– 1 EL Butter

Zwiebel grob hacken und in ein Säckchen geben. Mehl dazugeben und alles gut schütteln. Butter in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebeln hinzugeben und circa 5 Minuten lang knusprig und braun werden lassen.

Die Wienerli 5 Minuten im heissen Wasser ziehen lassen. Die Brötchen allenfalls noch einmal 2 Minuten in den 180°C heissen Ofen geben. Brötchen aufschneiden und Cole Slaw hineingeben. Wienerli hineinlegen, Ketchup darübergeben und Röstzwiebeln drüberstreuen.

En Guete… Mhmm schmeckt so viel besser wenn alles selbst gemacht ist!
Ach und von Fast Food kann keine Rede mehr sein – es war doch ein wenig aufwändig und brauchte ein bisschen Zeit.. 🙂

Hotdog

Sauerkirschen Schokoladen Cake

SauerkirschenCake1

Meine lieben Leser…Von meiner Kündigung habe ich euch schon berichtet. Meine Büro-Menschen fragten mich was ich denn am Liebsten machen würde – so antwortet ich „kochen und backen.. den ganzen Tag in der Küche stehen.. einkochen.. “ – „Werde doch Mami?“ Ja – aber was meint mein Mann dazu? Wir warten also noch ein wenig bevor ich auch Baby-Brei koche 🙂 Ich freue mich aber sehr auf die freie Zeit, wo ich ein bisschen mehr für euch zaubern kann.

Ich bin ja nicht so der experimentierfreudige Typ. Da ich vor gut 5 Jahren noch überhaupt nicht backen oder kochen konnte hielt ich mich bis anhin jeweils strikt an ein Rezept. Mittlerweile experimentiere ich beim Kochen, aber noch nicht beim backen. Als ich allerdings daran dachte, bei meinem Apfel Birne Schokoladen Cake die Äpfel und Birnen durch Sauerkirschen zu ersetzen suchte ich im Internet noch ein bisschen nach weiteren Rezepten und siehe da. Auf meinem Lieblingsblog: „Ma vie est délicieuse“ erschien sogleich ein Rezept mit Sauerkirschen und so kombinierte ich die beiden Rezepte. Der Cake war natürlich viel zu gross für mich und meinen Freund, so brachte ich am nächsten Tag meinen Lieblings-Büro-Menschen noch jeweils ein Stück mit.

Lieblings-Büro-Mensch 1 dachte zuerst, die Sauerkirschen seien überflüssig, musste aber gestehen, dass die dem Cake das gewisse Etwas verliehen. Ich war super zufrieden mit dem Ergebnis – genau so mag ich Kuchen – saftig, nicht zu trocken und super im Geschmack.

Da ich morgen bei meinem Gotti zum Mittagessen eingeladen bin habe ich heute schon einen Cake gebacken. Der lässt isch super vorbereiten und mitbringen. Mal schauen, was meine Tante & Onkel zum Ergebnis meinen.

Ich verwendete Sauerkirschen aus dem Glas. Es ist relativ schwierig hier bei uns in den Bergen Sauerkirschen frisch zu finden oder zu ergattern und ein Glas Sauerkirschen, entsteint und gezuckert, habe ich immer zu Hause. Denn wenn immer ich im Österreich oder in Deutschland bin kaufe ich ein paar Gläser auf Vorrat, da es diese bei uns in der Schweiz nicht zu kaufen gibt. Ausserdem ersetze ich immer öfters den normalen Kristallzucker durch Rohrzucker. Meiner Meinung nach werden die Kuchen dann einen Tick weniger süss – was mir sehr zusagt. Auf die Butter möchte ich aber bis jetzt noch nicht verzichten :-).

Zutaten:
– 175 g Butter, weich
– 200 g Rohzucker
– 1/2 Päckchen Vanillezucker
– 3 Eier
– 300g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 100g gemahlene Haselnüsse
– 100g Schokoladenwürfel
– 350g Sauerkirschen (netto)

Butter mit Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine mit dem Schwingbesen schaumig rühren. Die 3 Eier einzeln dazugeben und gut vermengen. Das Mehl und das Backpulver sieben und mit den Haselnüssen mischen. Zur Masse dazurühren. Schokowürfel dazurühren. Die Sauerkirschen ganz am Schluss langsam unter den Teig heben.
Backofen auf 180°C vorheizen. Cakeform von 30cm mit Backpapier auslegen oder einfetten. Masse einfüllen und auf der untersten Rille circa 60 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

En Guete! SauerkirschenCake2

PS: Meinen Lieblings-Büro-Menschen werde ich vermutlich auch später noch ab und zu ein Stück Kuchen ins Büro kommen lassen…