Quinoa mit Melone und Ziegenkäse

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Es ist Sommer, es ist heiss, selbst in Davos. Ich geniesse es sehr! Obwohl ich Hitze nicht besonders mag und dem nächsten Winter schon entgegenfiebere. Ich hatte wenig Zeit für meinen Blog – oder habe ihn sehr vernachlässigt … Dies vorwiegend aus dem Grund, dass momentan alles drunter und drüber geht! Aber im positiven Sinne – denn einerseits ziehen wir im November um in eine neue, grössere Wohnung – mit riesiger und wunderschöner Küche 🙂 und andererseits bin ich auch langsam auf der Suche nach einem neuen Job. Doch dies stresst mich noch nicht allzu sehr. Ich freue mich schon darauf 2 Monate lang nichts anderes zu machen, als für meine Freunde zu kochen und hoffentlich sehr viele Rezepte für euch zu posten. Ein neues Rezept konnte ich aber endlich wieder einmal ausprobieren …

Quinoa steht bei mir eigentlich schon ziemlich lange im Küchenschrank. Aber so ist es doch, wenn man Hunger hat kocht man in der Regel das, was man in und auswendig kennt. Pasta, Reis, Kartoffeln… An diesem Abend aber musste ich dringend die Melone essen, die ich schon länger gekauft hatte. Ich googelte ein wenig im Internet und stellte mir dann ein super sommerliches Rezept zusammen.

Zutaten:

120g Quinoa
1/2 Melone Galia
Cherrytomaten
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-2 Stängel Bergminze
2-3 Zweige Basilikum
6 Scheiben Ziegenkäse
1 EL Öl
1 EL Balsamico
Salz, Pfeffer und Zucker

Quinoa zuerst kalt abspülen und abtropfen lassen. Wasser aufkochen und das Quinoa 10 Minuten köcheln lassen, bis sich die Schale vom Quinoa löst. Abschütten und auskühlen lassen.

Pfefferminze und Basilikum fein hacken und mit Öl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Zucker mischen.

Die Melone in kleine Stücke schneiden und mit dem Quinoa und dem Dressing mischen. Danach die Cherrytomaten auf dem Teller anrichten und den Ziegenkäse darüber geben.

En Guete! Geniesst den Sommer …

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Rinds Tatar

Tatar1 Die Tage werden länger und wärmer. Selbst in Davos macht so etwas wie Frühling bemerkbar. Das gefällt mir nicht immer, da ich ein wahnsinniger Winter Mensch bin. Mir fehlt das Langlaufen, die Eishockey Spiele, das Skifahren und generell der Schnee. Nun der Schnee bleibt noch eine Weile hier liegen und ein bisschen hat mich der Frühling ja doch schon gepackt.

Die Abende sind noch sehr kühl und trotzdem bekommt man Lust auf leichte Mahlzeiten, besonders zum Abendessen. Diese Woche gab es Melone mit Rohschinken, Ceasar Salad mit Poulet und heute zauberten wir ein Rindstatar. Auch mein Freund ist nun endlich wieder Abends zu Hause und wir geniessen die gemeinsamen Stunden am Esstisch.

Das Rindstatar ist eines unserer Lieblingsessen. Sei es auf einer schönen Terrasse an der Reuss, in unserem Stammrestaurant in Davos oder damals im Urlaub in Kopenhagen als Smorrebrod. Nun bei rohem Rindfleisch ist man sich nie sicher ob da nicht noch Bauchschmerzen darauf folgen, allerdings hatten wir bisher noch nie Probleme, auch wenn wir das Tatar selbst zubereiten nicht. Und ausserdem gönnen wir uns gerne noch einen Whiskey oder einen Grappa nach dem Abendessen, als Käfer-Töter sozusagen.

Das folgende Rezept eignet sich gut für ein Abendessen für 2 Personen, die Portionen sind nicht übermässig gross und lässt noch schön Platz für eine erfrischende Kugel Glace oder ein paar frische Erdbeeren…

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Rezept Rindstatar:
140 g Rindshuft, ohne Sehnen
4 grüne Oliven, entsteint
2 Essiggurken
1 Schalotte
120g Ketchup
1 Eigelb
3 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sambal Oelek
3-4 Scheiben Toastbrot pro Person

Die Rindshuft, Oliven, Essiggurken und die Schalotte sehr fein hacken. Einfach ist die Zubereitung in einem Cutter. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut vermengen. (Cayennepfeffer und Sambal Oelek nach Belieben, je nach dem wie scharf man es mag.)

Ein Schuss Cognac ins Tatar ist Geschmackssache – passt jedoch hervorragend!

Das Tatar essen wir am Liebsten mit Toastbrot (Vollkorn oder das Weisse), mit getrockneten Tomaten, Oliven, Essiggurken – halt was man gerade im Haus hat.

Übrigens: Das Tatar ist ruckzuck zubereitet – also ideal für ein schnelles Abendessen wenn man nicht mehr lange am Herd stehen möchte.
In diesem Sinne: En Guete!

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Lachstatar

Fischvorspeise

Gestern waren meine Eltern zu Besuch, was für uns immer ein Grund ist ein leckeres Abendessen zuzubereiten.
Zur Vorspeise gab es unter anderem ein Lachstatar. Hier mein Rezept:

Lachstatar

Das Tatar ist sommerlich leicht, ohne unnötige Kalorien, und eine hervorragende Vorspeise. Dazu haben wir einen Fächer aus frischer Mango serviert, eine kurz sautierte Jakobsmuschel und ein Stück in Sesam gebratener Thunfisch auf Wakame-Algen-Salat.