Rinds Tatar

Tatar1 Die Tage werden länger und wärmer. Selbst in Davos macht so etwas wie Frühling bemerkbar. Das gefällt mir nicht immer, da ich ein wahnsinniger Winter Mensch bin. Mir fehlt das Langlaufen, die Eishockey Spiele, das Skifahren und generell der Schnee. Nun der Schnee bleibt noch eine Weile hier liegen und ein bisschen hat mich der Frühling ja doch schon gepackt.

Die Abende sind noch sehr kühl und trotzdem bekommt man Lust auf leichte Mahlzeiten, besonders zum Abendessen. Diese Woche gab es Melone mit Rohschinken, Ceasar Salad mit Poulet und heute zauberten wir ein Rindstatar. Auch mein Freund ist nun endlich wieder Abends zu Hause und wir geniessen die gemeinsamen Stunden am Esstisch.

Das Rindstatar ist eines unserer Lieblingsessen. Sei es auf einer schönen Terrasse an der Reuss, in unserem Stammrestaurant in Davos oder damals im Urlaub in Kopenhagen als Smorrebrod. Nun bei rohem Rindfleisch ist man sich nie sicher ob da nicht noch Bauchschmerzen darauf folgen, allerdings hatten wir bisher noch nie Probleme, auch wenn wir das Tatar selbst zubereiten nicht. Und ausserdem gönnen wir uns gerne noch einen Whiskey oder einen Grappa nach dem Abendessen, als Käfer-Töter sozusagen.

Das folgende Rezept eignet sich gut für ein Abendessen für 2 Personen, die Portionen sind nicht übermässig gross und lässt noch schön Platz für eine erfrischende Kugel Glace oder ein paar frische Erdbeeren…

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Rezept Rindstatar:
140 g Rindshuft, ohne Sehnen
4 grüne Oliven, entsteint
2 Essiggurken
1 Schalotte
120g Ketchup
1 Eigelb
3 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sambal Oelek
3-4 Scheiben Toastbrot pro Person

Die Rindshuft, Oliven, Essiggurken und die Schalotte sehr fein hacken. Einfach ist die Zubereitung in einem Cutter. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut vermengen. (Cayennepfeffer und Sambal Oelek nach Belieben, je nach dem wie scharf man es mag.)

Ein Schuss Cognac ins Tatar ist Geschmackssache – passt jedoch hervorragend!

Das Tatar essen wir am Liebsten mit Toastbrot (Vollkorn oder das Weisse), mit getrockneten Tomaten, Oliven, Essiggurken – halt was man gerade im Haus hat.

Übrigens: Das Tatar ist ruckzuck zubereitet – also ideal für ein schnelles Abendessen wenn man nicht mehr lange am Herd stehen möchte.
In diesem Sinne: En Guete!

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