Haferflocken Cookies mit Cranberries

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Plätzchen Zeit! Plätzchen zu backen geht ja in der Regel zack zack. Bitte beachtet nicht die Form, meine Geduld um schöne Plätzchen zu formen haltet sich in Grenzen, ausserdem ist es dem Magen piep egal wie sie aussehen!

Haferflocken Cookies mit Cranberries – also gesunde Cookies? Ja wenn man so will.. sie sind sicher gesünder als die Cholate Chip Cookies.. Doch der Geschmack ist echt nicht schlecht! Das liegt vielleicht am Löffelchen Kakaopuler oder am Löffel Bienenhonig.. Die Cranberries geben den Cookies einen feinen Geschmack und die Haferflocken.. Ja die Haferflocken sind halt Haferflocken!

Ich hatte noch unzählige Haferflocken zu Hause und ausserdem habe ich auch ein paar überzählige Gramm (Ihr wisst schon was ich meine..). Ich nasche halt viel zu gerne vor dem Fernseher und kann dann meine Finger nicht von Schokolade lassen…Deshalb kam ich überhaupt auf die Idee diese Cookies zu backen. Da ich Cranberries liebe stand der Entscheid für das eigentliche Rezept ziemlich schnell fest!

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Das Rezept:

100 g kalte Butter
50 g getrocknete Cranberries
50 g Haferflocken
1 EL Kakaopulver
3 EL Milch
1 EL flüssigen Honig
150 g Weissmehl
75 g Rohrzucker
1 Eigelb
1 Prise Salz

Die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Rührschüssel geben. Die Cranberries hacken und dazugeben. Alle restlichen Zutaten ebenfalls in die Rührschüssel geben und alles gut zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig zu einer Rolle formen und am Besten in Klarsichtfolie oder Backpapier circa 15 Minuten einfrieren oder 30 Minuten kühlen.

Danach lässt sich der Teig ziemlich gut in Taler schneiden. Diese Taler eventuel noch etwas formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blecht geben.

Im auf 200°C vorgeheizten Ofen in der Ofenmitte rund 11 Minten backen. Die Cookies sind noch weich wenn Ihr sie aus dem Ofen nehmt – sie werden dann schon noch härter. Auf einem Gitter auskülen lassen und in einer Guezlibox aufbewahren!

En Guete beim „gesunden“ Naschen  vor dem TV 😉

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Lebkuchen – im Glas

Lebkuchen

Der Lebkuchen gehört für mich zur kalten Jahreszeit, zum Advent, zu Weihnachten. Allerdings bin ich beim Lebkuchen etwas heikel. Ich mag eigentlich nur das eine Rezept, das meine Mama schon gebacken hat. Luftig, aromatisch und überall ein Renner! Der Duft von Lebkuchen steigt mir sofort in die Nase, wenn ich nur schon an den Lebkuchen denke. Da nicht alle in meinem Freundeskreis das Backen für sich entdeckt haben habe ich bei einem Freund etwas nachgeholfen .. Ich wusste noch vom letzten Jahr, dass der Lebkuchen sein absoluter Lieblingskuchen war und sein Geburtstag stand vor der Türe.. Ein Lebkuchen backen? Nein, es war nun wirklich noch nicht die richtige Jahreszeit.. Na dann – ab ins Glas mit dem Lebkuchen! Er wird es wohl schaffen ein wenig Milch und Öl dazuzugeben und der Backofen macht seine Arbeit sonst ja alleine.

Lebkuchen

Rezept für ein 1 Liter Glas (Blech ca 30x30cm)

  • 375g Ruchmehl
  • 300g Rohzucker (gemahlen oder grob)
  • 0.75 P Backpulver
  • 1.5 EL Kakaopulver
  • 1.5 EL Lebkuchengewürz

Die trockenen Zutaten abwechslungsweise ins Glas schichten. Beim Mehl und beim Zucker kann man gerne abwechseln.
Alle trockenen Zutaten aus dem Glas nehmen und gut vermengen.

  • 4.5 dl Milch
  • 1.5 EL Öl

Die flüssigen Zutaten dazugeben und alles zu einem flüssigen Teig vermengen. Das Blech mit Backpapier auslegen und auf der zweituntersten Rille bei 200°C  circa 30 Minuten backen.
Der Lebkuchen kann nun je nach Vorliebe mit weisser Glasur dekoriert werden.

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Tipp: Der Teig eignet sich auch hervorragend für Muffin-Förmchen – so dass jeder seinen eigenen kleinen Lebkuchen hat.

En Guete! Und eine schöne Vorweihnachtszeit …

Schokoladen Chüechli mit Kirschen

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Ich versprach während meiner arbeitsfreien Zeit mehr Zeit für euch zu haben.. Nun ja – ehrlichgesagt stehe ich zwar oft in der Küche und zaubere leckere Sachen. Aber die übrige Zeit bin ich dauernd unterwegs und die Rezepte müssen deshalb ein bisschen Geduld haben. Da wir bald umziehen bin ich laufend meinen Tiefkühler am aufessen. Ich hatte noch rund 5 kg gefrorene, entsteinte Davoser Kirschen. Also beschloss ich etwas mit Kirschen zu backen. Ich hatte schon seit langem ein Rezept beiseite gelegt für Schokoladen Chüechli mit Kirschen…

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Eigentlich und grundsätzlich sträube ich mich vor Rezepten, in denen Eigelb und Eiweiss getrennt verarbeitet werden – weil ich einfach zu faul bin Eisschnee zu schlagen und ihn danach unter den Teig zu ziehen. Aber ich hatte ja Zeit und ausserdem konnte ich an diesem Tag auch mit jede Menge Geduld auffahren. Ich glaube, nur weil ich sehr geduldig war und das Rezept mit viel Liebe zubereitet habe ist es so gut gelungen. Die Mühe lohnt sich extrem. Als ich die Küchlein aus dem Ofen nahm stellte ich zwar fest, dass ich ein wenig zu kleine Förmchen verwendet hatte oder einfach nur zu viel Teig hatte, aber als ich ein Chüechli probierte war ich hin und weg. So saftig und schokoladig, richtig feucht und überhaupt nicht brösmelig. Wow, wie im Restaurant! Idealerweise bäckt man die Chüechli in kleinen, feuerfesten Gläschen und löffelt sie danach aus. Muffinförmchen sind eher weniger geeignet.

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Rezept:

  • 150g dunkle Schokolade
  • 6 Eier
  • 150g Zucker
  • 220g Butter, weich
  • 30g Puderzucker
  • 45g Maizena (Maisstärke)
  • 75g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 200g entsteinte Kirschen

Die Schokolade schmelzen. Die Butter in Stücke schneiden und warten bis sie weich ist. Die Eier trennen. Das Eigelb und den Zucker schaumig rühren. Die Butter hinzugeben und weiterrühren bis sich die Butter homogenisiert hat. Danach die flüssige Schokolade hinzufügen und ebenfalls alles gut mischen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Eiweiss mit dem Puderzucker steif schlagen. Die Maizena, das Mehl und die gemahlenen Mandeln abwägen und parat stellen. Nun nach und nach, abwechslungsweise das Mehl, die Maizena, die Mandeln und das Eiweiss vorsichtig unter die Masse heben. Ganz zum Schluss noch vorsichtig die Kirschen in die Masse mischen. Laut dem Rezept reicht die Masse für 8 Förmchen à 1.5 dl. Ich füllte sie in 12 Muffinförmchen, hätte aber besser weniger Masse hineingefüllt, da die Chüechli auch aufgehen.

Nun in der Ofenmitte circa 20-25 Minuten lang backen. Mit Puderzucker bestreuen und geniessen … Mhmmm en Guete !!!

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Vanille Mandel Cupcakes

Vanille Mandel Cupcake

Mein bisheriges Verhältnis zu Cupcakes war eher fasziniert aber distanziert. Ich finde es wunderschön, wenn man Muffins in Cupcakes verwandelt mit wunderschönen, präzisen und aufwändigen Dekorationen. Da es mir ein bisschen an Fingerspitzengefühl fehlt wagte ich mich nie an Cupcakes. Bis heute. Also Cucpakes ist wahrscheinlich übertrieben. Ich setzte einfach ein kleines Topping mit einer Tülle auf meine Muffins. Aber es sah entzückend, herzig aus und meinem Freund schmeckte die Buttercreme vorzüglich.

Ich hatte schon lange keine Muffins mehr gebacken obwohl ich ein super Muffin-Blech habe: Förmchen rein, Teig rein und backen. Immer prima für 12 Stück. Dieses Wochenende wollte ich nicht extra noch einmal Einkaufen gehen und suchte mir in meinem Ordner deshalb ein Rezept für welches ich alle Zutaten zu Hause hatte.

Ach übrigens, auch hier habe ich mich nicht strikt an ein bestimmtes Rezept gehalten sondern wieder ein klein wenig gemischt.. Mein Mut steigt!

Dann nix wie los:

Zutaten:

Teig:Vanille Mandel Cupcake

  • 150 g Butter, weich
  • 150 g Rohzucker
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanille-Extrakt (oder 1 ausgekrazte Vanilleschote)
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 dl Milch

Topping:

    • 120 g Butter, weich
    • 60 g Puderzucker
    • 4 TL Vanilleextrakt

Butter mit Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben. Alles gut vermengen. Vanille Extrakt dazugeben. Mehl und Backpulver sieben, mit den gemahlenen Mandeln mischen und zur Masse dazugeben. Milch zur Masse geben und alles gut verrühren. Ein Weilchen stehen lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen und die Muffins in der Ofenmitte circa 25 Minuten backen. Muffins auskühlen lassen.

Für das Topping die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt vermengen und kühl stellen. Mit einer Spritztülle auf die Muffins spritzen.

En Guete !!   Vanille Mandel Cupcake

Speck Brötchen

SpeckbrötliMein Brot Projekt gestartet hatte ich mit den Hot Dog Brötchen. Ich muss zugeben, dass ich nach wie vor noch etwas Respekt vom Brot backen habe. Aber als ich heute so in meinen Kühlschrank schielte und noch ein halbes Pack Bratspeck entdeckte kam mir sofort die Idee Speckbrötchen zu backen! Schliesslich gehen wir am Donnerstag in den Urlaub, da kann ich nicht mehr so viel mit dem Speck machen. Mhmm.. Ein Rezept war sogleich gefunden und ich legte los. Eigentlich brauche ich die Brötchen erst morgen für das Mittagessen, aber ich werde sie einfach nicht ganz fertig backen und morgen noch einmal kurz in den Ofen legen.

Was steht morgen an? Morgen ist mein erster sogenannter „Mittagstisch“. Es kommen jeweils 3-4 meiner ehemaliger Büro-Gschpänli so circa 1x pro Woche zum Mittagessen – solange ich noch so viel Zeit habe um zu kochen.. Meine Gäste werden also morgen in den Genuss der Speck Brötchen kommen. Nicht nur das – ich werde einen Hackbraten zaubern.. Dieses Rezept folgt aber morgen …

Im Hinblick auf die Speck Brötchen hatte ich mir überlegt, welches Mehl ich verwenden möchte. Klar, Weissmehl ist immer im Haus – für die Kuchen! Allerding fand ich im Küchenschrank noch Halbweissmehl und Bauernmehl. Das Bauernmehl ist ein eher dunkleres Mehl und ein Gemisch. Speck ist eher rustikal, also verwende ich Bauernmehl.

Mit der Hefe ist das auch so eine Sache. Ich habe schon öfters schlechte Erfahrungen gemacht mit frischer Hefe und noch nie schlechte Erfahrungen mit trockener Hefe. Also verwende ich praktisch ausschliesslich trockene Hefe. Einfach immer vorsichtig umrechnen. 7g trockene Hefe entsprechen circa 25 g frischer Hefe und eignen sich jeweils für 500g Mehl. Also wenn ich gemäss Rezept 20g frische Hefe verwenden sollte muss ich circa 5-6g trockene Hefe nehmen. Hefe macht mir irgendwie Angst.. Es ist schon unheimlich, wenn ein Teig einfach um das Doppelte grösser wird nach einer kurzen Ruhezeit.

Auch dieser Teig muss ruhen – mindestens eine Stunde! Ebenso wichtig ist es jeweils, den Teig richtig gut durchzukneten vorher, damit das Mehl sich richtig entwickeln kann. Hierbei hilft mir eigentlich immer meine flotte Küchemaschine.

Aber nun zum Rezept für 6 Brötchen:

Speckbrötchen

  • 120g Bratspeck
  • 1 mittelgrosse rote Zwiebel
  • 300g Bauernmehl
  • 0.3 TL Salz
  • 5.6g trockene Hefe oder 20g frische Hefe
  • 2dl Wasser

Die Zwiebel vierteln und feine Scheibchen schneiden. Den Speck wenn notwendig ebenfalls in Streifen oder Würfelchen schneiden. Den Speck in einer beschichteten Pfanne anbraten, die Zwiebeln dazugeben und beides gut anbraten. Aus der Pfanne nehmen, mit Haushaltspapier das Fett aufsaugen und alles abkühlen lassen. Währenddessen das Mehl, das Salz und die trockene Hefe mischen und das Wasser hinzugeben. Den Teig sehr gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten und am Ende den Speck und die Zwiebeln mitkneten.

Den Teig nun 1 Stunde mit einem feuchten Tuch zugedeckt, an einem warmen Ort aufgehen lassen. Ich stelle die Teigschüssel jeweils direkt über die Heizung.

Nach einer Stunden den Teig in 6 gleich grosse Stücke teilen und mit wenig Mehl zu Brötchen formen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und noch einmal 10 Minuten an der Wärme ruhen lassen. Den Ofen auf 230°C vorheizen und die zweitunterste Rille vorbereiten. Dazu eine kleine Tasse mit Wasser bereit stellen.

Die Brötchen in den Ofen schieben, das Wasser in den Ofen schütten und die Temperatur des Ofens nun sofort auf 200°C reduzieren. Die Brötchen circa 35 Minuten bei geschlossener Ofentüre backen.

Mhmmm ein Gaumenschmaus.. Ich könnte mich wohl ausschliesslich von Speck Brötchen ernähren..

En Guete!!

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